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Tipps

So fährt man Paddleboard – SUP-Tipps für Anfänger

Raus aufs Wasser mit diesen einfachen Tipps zum Stand-up-Paddling!

Das Stand-up-Paddleboard (oder SUP) ist ein toller Paddelsport für Anfänger, der leicht zu erlernen ist. Aber lassen Sie sich davon nicht täuschen! Beim Stand-up-Paddling werden fast alle Muskelgruppen des Körpers beansprucht.

Paddle Boarding ist auch eine großartige Möglichkeit, einen abgelegenen Fluss oder die lokale Küste zu erkunden. Und mit einem aufblasbaren Paddelboard ist es einfacher als je zuvor, das Brett auf jedes Abenteuer mitzunehmen.

Keine Sorge, wenn Sie Stand-up-Paddling noch nicht kennen! Mit unseren einfachen Tipps und Tricks sind Sie im Handumdrehen auf dem Wasser.


In diesem Text:

  1. So wählen Sie ein Stand-up-Paddleboard aus
  2. So geht Stand-up-Paddling
  3. Geeignete Kleidung fürs Stand-up-Paddling
  4. Was Sie mitbringen sollten
  5. Transport des SUP
  6. Sicherheitstipps
  7. Stand-up-Paddleboard vs. Kajak

So wählen Sie ein Stand-up-Paddleboard aus

Bei all den verschiedenen Arten von SUPs da draußen fragen Sie sich vielleicht, welches Paddelboard Sie kaufen sollen und welche Paddelboardgröße am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Es gibt ein paar einfache Dinge, die man als Anfänger bei der Auswahl eines SUPs beachten sollte.


Aufblasbares Paddleboard vs. hartes Board?


Aufblasbares Paddelboard:

  • Einfacher Transport auf dem Fahrrad oder in öffentlichen Verkehrsmitteln mit einem SUP-Rucksack
  • Einfach in der Wohnung zu verstauen
  • Sehr strapazierfähig, gut geeignet für Paddelanfänger, die versehentlich gegen scharfe Gegenstände stoßen könnten

Hartes Board:

  • Transport mit PKW, LKW oder SUV
  • Benötigt Platz für die Lagerung zu Hause
  • Harte Boards sind die Klassiker, daher gibt es viele Varianten und Sie finden leicht eine Größe, die zu Ihnen passt
  • Schneller als aufblasbare SUPs und stabiler auf schwierigen Gewässern

Welches Paddelboard soll ich wählen?

Von links nach rechts: Paddleboard zum Surfen und Touren, ein Allround-Paddleboard und ein Rennboard.


  • Für Anfänger: Für Anfänger ist ein Allround-Paddleboard geeignet, der häufigste Typ. Sie brauchen etwas Stabiles, das Ihnen am Anfang hilft, das Gleichgewicht zu halten, aber auch etwas Robustes, dem die rohe Behandlung durch einen Neuling nichts anhaben kann.
  • Zum Angeln: Wählen Sie ein Board mit einer breiteren Fläche und vielleicht sogar speziellen Befestigungen für die Angelausrüstung.
  • Für Touren: Entscheiden Sie sich für ein langes und schmales Board, mit dem Sie weitere Strecken zurücklegen können. Ein SUP mit einem Kajaksitz kann ideal sein für einen langen Tag mit viel Sightseeing.
  • Zum Surfen: Surf-SUP-Boards sind kürzer und schmaler an den Spitzen. Dadurch sind sie auf einer Welle leichter zu kontrollieren.
  • Rennboards: Diese sind länger, wodurch sie schneller, aber auch weniger stabil sind, sodass sie für Anfänger nicht zu empfehlen sind.

So geht Stand-up-Paddling


Auf dem Paddleboard stehen:


Was macht man auf einem Stand-up-Paddleboard? Stehen, natürlich! Aber auch das kann knifflig sein, da es einige Versuche braucht, um die Balance zu finden.

Um zu starten, tragen Sie das Paddleboard am mittleren Tragegriff ins Wasser hinaus. Legen Sie das Paddel auf das Brett und steigen Sie auf, indem Sie sich zunächst in die Mitte des Brettes hinknien. Gehen Sie langsam, einen Fuß nach dem anderen, in die Hocke. Ihre Füße sollten schulterbreit auseinander stehen, rechts und links des Tragegriffs.

Stehen Sie weiter auf, sodass die Knie nur noch leicht gebeugt sind. Achten Sie darauf, den Rücken immer gerade zu halten. Ihre Zehen sollten nach vorne gerichtet sein, und Sie auch! Der Blick nach vorne hilft Ihnen, das Gleichgewicht zu halten.

So steht man auf einem SUP-Board; achten Sie darauf, dass Sie nach vorne schauen, um Ihr Gleichgewicht zu halten.


Wie man das Paddel hält:


Auch wenn es kontraintuitiv erscheinen mag, halten Sie das Paddel so, dass der Winkel des Blattes von Ihnen weg und nicht zu Ihnen hin zeigt. Eine Hand geht oben an den Griff, die andere unten an das Paddel. Wenn Sie das Paddel über Ihren Kopf halten, sollten Ihre Ellbogen einen 90-Grad-Winkel bilden. Wenn Sie die Seite wechseln, drehen Sie Ihre Handposition.

Achten Sie beim Halten des SUP-Paddels darauf, dass der Winkel des Blattes von Ihnen weg zeigt.


So geht der Vorwärtsschlag:


Der traditionelle Vorwärtsschlag besteht aus fünf Phasen.


Streckphase: Beugen Sie die Hüfte, lehnen Sie sich nach vorne und strecken Sie das Paddel so weit wie möglich nach vorne zum Bug des Boards.

Stichphase: Tauchen Sie das Paddel ins Wasser ein.

Kraftphase: Ziehen Sie das Paddel im Wasser an der Seite des Boards entlang. Ihre Arme sollten gestreckt sein und zusammen mit dem Paddel ein Dreieck bilden.

Freigabe-/Abschlussphase: Sobald sich das Paddel parallel zu den Füßen befindet, ziehen Sie es seitlich aus dem Wasser. Denken Sie daran, dass Blatt um 90 Grad zu drehen, um es an seinem schmalsten Ende aus dem Wasser zu ziehen. 

Erholungsphase: Bringen Sie das Paddel zurück zum Bug des Boards und wiederholen Sie den Vorgang.

Um sich vorwärts zu bewegen, dürfen Sie das Paddel nicht an den Füßen vorbei führen, sonst beginnt das Board sich zu drehen. Nach ein paar Schlägen können Sie die Seite wechseln.

Denken Sie dabei unbedingt daran, dass die Kraft aus der Körpermitte und der Beinmuskulatur kommen sollte, nicht aus den Armen. Dadurch wird das Paddeln einfacher, die Arme werden weniger belastet und Sie trainieren den ganzen Körper!

Von links nach rechts sehen wir den Paddler zuerst in der Streckphase, als Zweites mit Blick nach vorne, als Drittes folgt die Stich- und Kraftphase und als Viertes dann die Freigabephase.


So geht der Rückwärtsschlag:


Den Rückwärtsschlag benötigen Sie, um anzuhalten oder langsamer zu werden. Hierbei stechen Sie das Paddel am hinteren Ende des Paddleboards ins Wasser statt vorne. Setzen Sie das Blatt am Heck ins Wasser und ziehen Sie es nach vorne zu sich.

Bei einem Rückwärtsschlag geht das Paddel in die entgegengesetzte Richtung wie beim Vorwärtsschlag.


So geht der Bogenschlag:


Mit einem Bogenschlag können Sie die Richtung ändern, ohne an Schwung zu verlieren. Strecken Sie das Paddel wie beim Vorwärtsschlag weit nach vorne. Beschreiben Sie dann mit dem Paddel einen Halbkreis nach außen entlang des Boards bis zum Heck. Tun Sie dies auf der rechten Seite des Boards, um es nach links zu drehen und umgekehrt.

Um mit dem SUP einen Bogenschlag auszuführen, führen Sie mit dem Paddel einen möglichst großen Bogen zur Seite aus.


Wie man im Ozean paddelt vs. wie man auf einem Fluss paddelt


Das Paddeln auf einem Fluss oder See ist einfacher als das Paddeln auf dem Meer, in dem rauere Wellen, Strömungen und Gezeiten herrschen. Ein Touring-Paddleboard ist für das Paddeln auf dem Meer gut geeignet, da es lang und schmal ist und mit raueren Bedingungen gut zurecht kommt.

Für einen See oder Fluss sind die meisten Paddelboards gut geeignet. Aber aufblasbare Boards sind praktisch, wenn Sie auf mehreren Seen unterwegs sind, da sie zusammengefaltet und einfach zum nächsten Spot getragen werden können.


Was trägt man beim Stand-up-Paddling?


Was Sie beim Stand-up-Paddling am besten anziehen, hängt von der Temperatur und der Wahrscheinlichkeit ab, dass Sie ins Wasser fallen.


Wenn es warm ist: An einem warmen Sommertag sollten Sie sich nicht scheuen, nur in der Badehose und barfuß zu paddeln. Sie können auch Wassersportschuhe oder Deckschuhe tragen.


Wenn es kalt ist: Wenn das Wetter kalt ist, verspüren Sie vielleicht den Drang, einen Neoprenanzug zu tragen. Aber ein Neoprenanzug hält Sie nur dann wirklich warm, wenn Sie unter Wasser sind. Für Anfänger, die wissen, dass sie am Anfang oft vom Brett fallen werden, mag das perfekt sein. Aber außerhalb des Wassers wird der Neoprenanzug nur verschwitzt und klebrig.


Entscheiden Sie sich für synthetisches Gewebe: Wenn Sie den Umgang mit dem SUP bereits beherrschen und nicht vorhaben, in nächster Zeit vom Brett zu fallen, entscheiden Sie sich für einen Trockenanzug oder andere wasserdichte Kleidung. Der Trick ist ein geeignetes Schichtprinzip. Wählen Sie eine Basisschicht aus einem synthetischen Gewebe wie Polypropylen oder Polyester. Als Isolierschicht wählen Sie ein Fleece aus einem dicken Polyestergewebe. Ergänzen Sie das Ganze mit einer zusätzlichen wasserdichten Jacke, um alles abzudichten.

Sie sollten auch die Hosen schichten! Synthetische Leggings darunter und eine wasserdichte Hose darüber halten Sie angenehm warm. Wenn Sie etwas mehr Geld ausgeben möchten, investieren Sie in ein Paar wasserdichte Paddelhandschuhe, um die Finger warm zu halten.


Was sollte man zum Stand-up-Paddling mitbringen?


Transport des Paddleboards


Transport eines aufblasbaren SUPs: Verwenden Sie einfach einen SUP-Rucksack, um das Paddel, die Pumpe und das gefaltete SUP zu transportieren. Kleine Warnung: Der SUP-Rucksack kann schwer werden, wenn Sie vorhaben, mit ihm längere Strecken zu wandern. Aber es ist zweifellos eine praktische Möglichkeit, das Board mit dem Flugzeug, dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zu transportieren.


Hartes Board: Der einfachste Weg, ein hartes SUP zu transportieren, ist auf dem Dach des Autos. Es gibt spezielle Auto- oder Pick-up-Dachträger für Stand-up-Paddleboards, mit denen Sie das Board leicht überallhin mitnehmen können. Einige können sogar sowohl als Dachträger für Paddelboards als auch für Kajaks verwendet werden, so dass Sie leicht zwischen den beiden Sportarten wechseln können.


Sicherheitstipps:

  • Muss man schwimmen können? Ja. Es ist wichtig, schwimmen zu können, falls Sie in tiefe Gewässer fallen.
  • Paddeln Sie immer mit einer Schwimmweste! In einigen Gebieten ist es sogar illegal, ohne eine solche zu paddeln. Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Behörden, aber im Allgemeinen wird eine Schwimmweste immer empfohlen.
  • Sonnenschutzmittel nicht vergessen, das Wasser reflektiert das Sonnenlicht!
  • Paddeln Sie niemals nachdem Sie Alkohol konsumiert haben.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie auch an einem heißen Tag angemessen gekleidet sind, falls Sie ins Wasser fallen.
  • Paddeln Sie als Anfänger nie allein an einem abgelegenen Ort.
  • Paddeln Sie nur unter Wasserbedingungen, unter denen Sie auch schwimmen gehen würden.
  • Wählen Sie einen ruhigen See oder Fluss, um das Paddeln zu üben.
  • Prüfen Sie die Windrichtung vor dem Paddeln! Es kann schwierig sein, gegen den Wind zu paddeln. Und wenn der Wind zu stark wird, knien Sie sich hin und paddeln Sie auf den Knien, bis er sich beruhigt hat.

Paddelboard oder Kajak – was ist das Beste für mich?


SUP:
  • Ein aufblasbares SUP lässt sich leichter von einem Gewässer zum anderen tragen. Es ist auch einfacher zu transportieren, wenn Sie kein Auto, LKW oder SUV haben.
  • An heißen Tagen ist es einfacher, einfach vom Paddelboard ins Wasser zu springen, um sich kurz abzukühlen.
  • SUP ist ein Ganzkörpertraining, das die Körpermitte, die Beine, die Quadrizeps und den Rücken beansprucht.

Kajak:
  • Fährt schneller und legt größere Strecken zurück.
  • In rauen Wasserbedingungen wie Wildwasser leichter zu manövrieren.
  • Da Sie sitzen, können Sie längere Strecken bewältigen, ohne zu ermüden.
  • Aber nur weil Sie nicht stehen, bedeutet das nicht, dass die Bauchmuskeln, der Rücken und sogar die Beine nicht auch trainiert werden!

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