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Geschichten

Lernen Sie die Skifahrer kennen, die sich für das nachhaltige Skifahren einsetzen.


Die Skifahrer Alice Linari und Lorenzo Alesi widmen sich in ihrem neuen Dokumentarfilm The Melting Point dem Thema des nachhaltigen und umweltfreundlichen Skifahrens.


Der Klimawandel hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche auf der Erde – auch auf den Skisport. Nicht nur die Skigebiete auf der ganzen Welt sind vom globalen Temperaturanstieg betroffen, auch der Skitourismus kann sich negativ auf die Umwelt auswirken.


Aus diesem Grund haben sich die Skifahrer und Abenteurer Lorenzo Alesi und Alice Linari entschieden, ihre Leidenschaft auf ein neues Level zu heben: Sie fuhren auf Skiern durch halb Italien – vom südlichsten Gletscher Europas bis zum höchsten Berg des Kontinents, dem Mont Blanc.

Diese Reise ist das Thema ihres neuen Dokumentarfilms The Melting Point unter der Regie von Paolo Prosperi. Auf dieser Expedition redeten Alice und Lorenzo auch mit Bergführern und anderen lokalen Experten darüber, wie der Klimawandel Europas Skiparadiese verändert und zerstört.


Wenn Sie sich für ökologisches Skifahren interessieren oder Sie mehr über den derzeitigen Zustand der europäischen Berge und Gletscher erfahren möchten, können Sie sich die Dokumentation unten ansehen.

Welche Themen werden in The Melting Point behandelt?

Die größten Probleme, die wir in dem Film ansprechen, stehen im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels, die wir an der Eisschmelze, der Veränderung des Klimas und der Wasserkrise in einigen Gebieten erkennen können.

Die Klimakrise scheint unaufhaltsam zu sein und verändert unser Leben radikal, sie gefährdet unsere Zukunft und insbesondere die Zukunft der nächsten Generationen, deshalb wollen wir jetzt das Bewusstsein schärfen und alle zum Handeln aufrufen.

(Skitouren sind umweltfreundlicher als die Benutzung von Skiliften.)


Was war das Schwierigste am nachhaltigen Skifahren in Italien?


Wir mussten unser eigenes Verständnis von Mobilität neu überdenken. Für lokale Touren innerhalb von 100 km benutzten wir Elektromotorräder und versuchten, so energieeffizient wie möglich zu reisen.

Wir entschieden uns für Van-Sharing-Lösungen, um die weiter entfernten Gebiete zu erreichen. Das heißt, wir haben uns mit anderen Leuten zusammengetan, um in dieselben Gebiete zu fahren..

Es war eine große Herausforderung, kreative Lösungen für eine langsamere und gemeinsame Mobilität bei gleichzeitiger Energieeinsparung zu finden, da dies ein gutes Zeitmanagement und eine sorgfältige Organisation erfordert.

Aber das Gefühl, dass wir CO2-Emissionen einsparen und unsere Botschaft mit anderen teilen können, war eine wirklich große Motivation.

Habt ihr beim Dreh des Dokumentarfilms etwas Schockierendes erlebt?


Der Schwund und das Schmelzen der Gletscher sind erstaunlich und erschreckend. Wir haben den Film im letzten Winter gedreht, zwischen Dezember und März. Der letzte Winter war sehr schneereich, so dass wir ideale Bedingungen für die Aufnahme der Schönheit dieser Orte hatten.

Im Frühjahr und Sommer dieses Jahres kehrten wir an genau diese Orte zurück, und das Szenario bestätigte leider, dass verschneite Winter nicht ausreichen, um die Gletscher und das Eis zu schützen.

Auch in anderen Gebieten, wie den Sibillini-Bergen, ist die Wasserkrise trotz starker Regenfälle ernst. Die Natur braucht also unsere Hilfe und sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels.

(Trotz schneereicher Winter schrumpfen und schmelzen die europäischen Gletscher.)


In eurem Film geht es um den Klimawandel... haben wir noch Zeit, das Ruder herumzureißen und die Situation zu ändern?


Wir wissen es nicht, aber wir müssen es versuchen. Dafür müssen wir die Sachlage erkennen, unser Verhalten ändern und anfangen, mit Elektroautos, E-Motorrädern und Zügen zu reisen, um Energie zu sparen. In den Bergen müssen wir damit beginnen, unberührte Gebiete zu erhalten und lokale Gemeinschaften zu unterstützen.

Außerdem müssen wir die Outdoor-Unternehmen dazu drängen, den Einsatz erneuerbarer Energien zu beschleunigen und in Industrieprozessen keine Kohle mehr zu verwenden. Wir benötigen eine Kreislaufwirtschaft, in der ausschließlich recycelbare Materialien verwendet werden und die Verwendung von Chemikalien zur Imprägnierung von Kleidung gestoppt wird. Wir müssen neue Technologien und mehr organische Fasern entwickeln und ein neues Leben für gebrauchte Kleidung finden.

Dies sind nur ein paar Beispiele dafür, was wir unverzüglich tun könnten, um unseren Planeten zu retten.

Was möchtet ihr mit eurem Film erreichen?


Wir wünschen uns, dass jeder begreift, dass wir das Glück haben, hoch emporragende Gletscher, majestätische schneebedeckte Gipfel und wunderbare intakte Gebiete zu filmen, aber dass diese Gebiete und ihre Lebensräume in Gefahr sind. Die Eingriffe in die Natur sind bereits in vollem Gange, und es ist dringend notwendig, dass wir sofort handeln.

Wir möchten, dass alle Menschen darüber nachdenken, dass Reisen in die Berge auch anders möglich ist. Die Zukunft ist jetzt. Diese sollten wir alle gemeinsam gestalten.

Die Challenge von Alice und Lorenzo: Versuchen Sie jetzt, wo Sie die Tipps kennen, selbst mindestens einmal in dieser Wintersaison eine völlig nachhaltige Skireise zu machen!

Die Experten:

Alice Linari, skier and outdoor enthusiast.

Alice Linari ist eine italienische Skifahrerin, Entdeckerin und Abenteurerin, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Natur auf nachhaltige Weise zu erkunden und andere dazu zu inspirieren, dasselbe zu tun. Weitere Infos finden Sie auf ihrem Instagram-Profil.

Lorenzo Alesi, professional skier and Thule ambassador.

Lorenzo Alesi ist ein Athlet, professioneller Skifahrer und Fotograf, dessen Ziel es ist, abgelegene Orte zu erkunden, sie auf außergewöhnlichen Fotos festzuhalten und die Menschen zum Naturschutz zu inspirieren. Weitere Infos über Lorenzo finden Sie auf seiner Website und auf seinem Instagram-Profil.

Entdecken

Lorenzo Alesi skiing in front of his electric motorbike with a Thule ski backpack.

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